Herrscher der Ozeane

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 Traurige Texte

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Jane
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BeitragThema: Traurige Texte   Sa Jun 21, 2008 9:05 pm

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Alle in diesem Thread von mir geposteten Texte unterliegen meinem Copyright und dürfen nicht auf anderen Seiten veröffentlicht werden ohne meine ausdrückliche Erlaubnis!


Hier stelle ich Texte rein, die ich geschrieben habe, über Trauer, Tod, Verzweiflung, Einsamkeit.
Ich kann so etwas nicht auf Abruf schreiben, also kann es vorkommen, dass lange Zeit mal nichts Neues kommt. Ich muss schauen, wie es mir geht, dann kann ich auch gut schreiben!
Ich würde aber gerne zu jedem meiner Texte eure Kommentare hören, so ausführlich wie möglich, und nicht nur, wie ihr die Texte fandet, sondern vielleicht auch, was ihr beim lesen gefühlt habt, was euch durch den Kopf ging, wenn ihr das wollt, das müsst ihr natürlich nicht Wink


Der Text, der nun folgt, hat eine sehr traurige Vorgeschichte.
Ich war verliebt, aber der Mann dem ich mein Herz geschenkt hatte, starb noch bevor er wusste, was ich für ihn empfand. Ich habe es nicht so richtig mitbekommen, er war eines Tages einfach nicht mehr da und kam auch nie wieder. Das war am 4. April. 1 Woche nach seinem Verschwinden hörte ich, wie sich zwei über seinen Tod unterhielten, das brachte mir Gewissheit.
Nun lest euch den Text durch und sagt mir eure Meinung, das würde mich freuen =)



Als er starb brach meine Welt zusammen, und ich liege nun weinend in den Scherben meiner Liebe. Tief in mir drin bin ich völlig zerrissen, vor Trauer. Die Tränen perlen über meine nass glänzenden Wangen. Ich will nicht mehr sein, ich habe versucht zu gehen, doch ich konnte es nicht.
Ich lebe wie im Traum, schwebend, ohne wirklich zu realisieren, was um mich herum geschieht - wie ein sterbender Baum. Ich lasse die welken Blätter fallen, das Glück, die Liebe, Hoffnung, Licht, alle Dinge, die mich tief im Herzen quälen, seit er ging. Den Lauf der Welt interessiert das nicht. Gleichmäßig gehen die Tage weiter, das Leben pulsiert, und auch wenn ich mich heiter gebe, so verdorrt in meinem Herz noch immer der Baum.
Nach vorne zu schauen ist schwer für mich, denn dort kann ich ihn nicht mehr sehen. Nur wenn ich den Blick zurückfallen lasse, kann ich ihn entdecken, und er lacht mich an. Man sollte die Vergangenheit ruhen lassen, doch wie kann ich das tun, wenn das, was ich mir für meine Zukunft gewünscht habe, nur noch in meiner Vergangenheit zu finden ist?
Ich jage meinen Erinnerungen hinterher, denn sie will ich nicht auch noch verlieren. Ich halte sie so fest, wie ich ihn einmal halten wollte. Doch er entglitt meinem Griff und ich verlor ihn. Verlor einen Teil meines Herzen. Und die Wunde brennt. Auch wenn sie verheilen mag, so wird doch eine Narbe bleiben und an den Schmerz erinnern, den ich empfinde.

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Eine Frage, die niemals beantwortet werden kann. Er hat bestimmt nicht danach gefragt, und doch erhielt er die Antwort viel zu früh.




Joa ... das war der Text ... wenn ich den lese kommen wieder Erinnerungen hoch o.O also, schön kommentieren =)
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Tales Ignis Umbrarion

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BeitragThema: Re: Traurige Texte   So Jun 22, 2008 10:06 pm

Jane schrieb:

Ich will nicht mehr sein, ich habe versucht zu gehen, doch ich konnte es nicht.
Ich finde es gut, wenn zugegeben wird, dass man sich trotz allem nicht umbringen kann. Das macht das ganze realistischer.

Jane schrieb:
Ich lebe wie im Traum, schwebend, ohne wirklich zu realisieren, was um mich herum geschieht - wie ein sterbender Baum. Ich lasse die welken Blätter fallen, das Glück, die Liebe, Hoffnung, Licht, alle Dinge, die mich tief im Herzen quälen, seit er ging.
Vergleiche ermöglichen es dem Leser besser zu assoziieren. Die Welken Blätter, die das beschreiben, was eigentlich ‚schön’ sein sollte gefallen mir besonders.

Jane schrieb:
Den Lauf der Welt interessiert das nicht. Gleichmäßig gehen die Tage weiter, das Leben pulsiert, und auch wenn ich mich heiter gebe, so verdorrt in meinem Herz noch immer der Baum.
Sehr schön. Ist es nicht immer so, dass sich um die kleinen Lichter nicht gekümmert wird? Perfekt ausgedrückt.

Jane schrieb:
Nach vorne zu schauen ist schwer für mich, denn dort kann ich ihn nicht mehr sehen. Nur wenn ich den Blick zurückfallen lasse, kann ich ihn entdecken, und er lacht mich an. Man sollte die Vergangenheit ruhen lassen, doch wie kann ich das tun, wenn das, was ich mir für meine Zukunft gewünscht habe, nur noch in meiner Vergangenheit zu finden ist? Ich jage meinen Erinnerungen hinterher, denn sie will ich nicht auch noch verlieren. Ich halte sie so fest, wie ich ihn einmal halten wollte. Doch er entglitt meinem Griff und ich verlor ihn.
Eine sehr schöne Textpassage, die mit der Wirklichkeit, Zukunft und Vergangenheit spielt. Nur das was ich rot markiert habe, ist nicht ganz richtig (Kann mich auch irren, wenn es wirklich so gemeint war.) So wie es dort steht, möchte man meinen, dass du die Erinnerungen an ihn verloren hast. O.O

Jane schrieb:
Verlor einen Teil meines Herzen. Und die Wunde brennt. Auch wenn sie verheilen mag, so wird doch eine Narbe bleiben und an den Schmerz erinnern, den ich empfinde.

„empfand“, oder „jetzt empfinde“

Jane schrieb:
Gibt es ein Leben nach dem Tod? Eine Frage, die niemals beantwortet werden kann. Er hat bestimmt nicht danach gefragt, und doch erhielt er die Antwort viel zu früh.
Ich finde, dass das der beste Teil ist, weil die Frage nach dem „Leben nach dem Tod“ immer Interesse erweckend ist.

Fazit: Insgesamt möchte ich sagen, dass du ein großes Lob verdient hast. Very nice!
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Jane
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BeitragThema: Re: Traurige Texte   Mo Jun 23, 2008 10:45 am

Tales Ignis Umbrarion schrieb:
Jane schrieb:

Ich halte sie so fest, wie ich ihn einmal halten wollte. Doch er entglitt meinem Griff und ich verlor ihn.
So wie es dort steht, möchte man meinen, dass du die Erinnerungen an ihn verloren hast. O.O
Kann man das echt so verstehen?
Ich meine, da steht doch "Ich halte sie so fest, wie ich ihn einmal halten wollte, doch er entglitt meinem Griff und ich verlor ihn."
Das heißt:
Ich halte meine Erinnerungen so fest, wie ich ihn (den Mann^^) auch einmal halten wollte, doch er (der Mann) entglitt meinem Griff und ich verlor ihn (auch der Mann).
Das sind ja alles männliche ... öhm ... Personalpronomen (?), und die Erinnerungen sind ja weiblich, und in der Mehrzahl ist es doch eh "die".

Hoffe du verstehst, was ich meine xD
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Tales Ignis Umbrarion

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BeitragThema: Re: Traurige Texte   Mo Jun 23, 2008 6:14 pm

Ich hatte es schon verstanden. Ist ja auch nicht so wichtig...
Es ist auf jeden Fall sehr gut geworden.
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